Habt ihr euch schon einmal Gedanken über Nachhaltigkeit von Büchern gemacht?

6. September 2019

Ich muss gestehen, ich bis vor kurzem nicht. Dabei versuchen meine Familie und ich durchaus so auf einiges zu achten.

  • Es gibt in der Regel nur einmal die Woche Fleisch.
  • Wir verwenden Dusch- und Schampooseife, um Mikroplastik im Abwasser und Plastikverpackungen zu vermeiden.
  • Wir nehmen bei Ausflügen meist unser Essen selbst mit (in Edelstahlbrotdosen und -trinkflaschen), anstatt unterwegs abgepackte Lebensmittel und Getränke in Plastikflaschen zu kaufen.
  • Wir verwenden Bambuszahnbürsten.
  • etc.

Bild von Flo Heibe auf Pixabay

Aber Bücher habe ich bisher recht gedankenlos konsumiert. Natürlich kaufen wir auch gerne mal gebrauchte Bücher, aber die Masse ist doch neu.
Dann bin ich über „Ein Fisch für Hamish“ aus dem blOOturtle Verlag gestolpert und habe mir zum erst Mal Gedanken darüber gemacht.

Und musste erfahren, dass die meisten Verlage ihre Bücher auf Frischfaserpapier drucken, dessen Herstellung sehr viel Wasser, Energie und Chemikalien verbraucht. (Quelle Deutschlandfunk Nova) Und die Druckfarben sind auf Mineralölbasis. Die Ökobilanz herkömmlicher Bücher ist also nicht unbedingt die Beste.

©AuthorsAssistant

Der blOOturtle Verlage verfolgt das Motto: “Wir bei blOOturtle glauben an eine Zukunft, in der wir zwei Dinge an unsere Kinder weitergeben sollten: faszinierende Bildung und eine gesunde Erde.” Darum werden Bücher dort auf 100% Recyclingpapier mit veganer Druckfarbe auf Pflanzenölbasis, klimaneutral produziert.

Es gibt noch andere Kleinverlage und Druckereien, die sich für mehr Umweltschutz einsetzen. Doch noch sind sie in der Minderheit. Immerhin verzichten die ersten Großverlage auf einzeln in Plastikfolie verschweißte Bücher. Umweltbewusstsein ist also auch in der Buchbranche angekommen.

Wenn ihr übrigens wissen wollt, wie uns (meiner Tochter und mir) „Ein Fisch für Hamish“ gefallen hat, könnt ihr das in meiner Rezension nachlesen.

 

Beitragsbild von Renata Veto auf Pixabay

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