Gewinnspiel zum Welttag des Buches 2021

11. April 2021

Der Welttag des Buches steht kurz bevor (23.04.2021). Darum wollen ich und weitere Blogger:innen euch schon einmal darauf einstimmen. 

Bei mir geht es heute um das Thema „Vorlesen”. 

Für mich gehört das Vorlesen zu einer meiner schönsten Erinnerungen an meine Kindheit. Jeden Abend bekamen meine Geschwister und ich (meist Märchen) vorgelesen. Aber auch zu anderen Anlässen (Krankheit, Langeweile, …) haben unsere Eltern es sich mit uns gemütlich gemacht und uns unermüdlich vorgelesen. Vermutlich schenkt mir das Lesen darum bis heute ein Gefühl von Geborgenheit und Entspannung. 
Und natürlich habe ich es mit meinen Kindern ganz genauso gehandhabt und so viele schöne Abende und Stunden mit ihnen verbracht! 

Dass Vorlesen Kinder eher zu Leseratten werden lässt, ist inzwischen allseits bekannt, aber es gibt noch weitere Vorteile: (hier nur ein Auszug aus dieser Quelle: gesundheitstrends.com)

    1. Es fördert die Sprachkompetenz 
      D.h. Kinder, die regelmäßig vorgelesen bekommen haben bereits mit 20 Monaten einen größeren Wortschatz, als jene denn nicht vorgelesen wird. Sie sind dadurch später redegewandter und können Gedanken besser in Worte fassen. 
    2. Die Phantasie wird angeregt
      Leseratten werden auch weniger zu Stubenhockern, denn sie sind in der Lage ihre Freizeit aktiv zu gestalten. 
    3. Es fördert die Konzentration und Merkfähigkeit 
      Beides sind wichtige Kompetenzen für Schule und später auch das Berufsleben.
    4. Die Empathie wird gestärkt. 
      Da man beim Vorlesen in verschiedene Rollen schlüpfen kann. Z.B. in die der Prinzessin, des Bösewichts oder auch die des gehänselten Kindes.
    5. Es kann helfen schwierige Themen aufzuarbeiten. 
      Zu nahezu jedem Thema gibt es passende Kinderbücher, sei es das neue Geschwister­chen, die Scheidung der Eltern, Tod oder Mobbing.

Aber auch Eltern profitieren von der gemeinsamen Vorlesezeit. Auch wenn die genannte Studie noch keine Aussage über einen kausalen Zusammenhang zulässt, so ist doch eine Korrelation zu erkennen. Und zwar dass Eltern, die ihren Kindern vorlesen, entspannter sind und auch einen entspannteren und liebevolleren Umgang mit ihren Kindern pflegen. (Quelle: Süddeutsche)

Woran liegt es also, dass immer noch ~32% aller Eltern ihren Kindern nicht oder nur wenig vorlesen? 
Damit beschäftigte sich die Vorlesestudie 2020 der Stiftung Lesen. Eine Umfrage unter diesen Eltern ergab, dass die meisten anderes zu tun haben oder sich zu erschöpft fühlen. Ein weiterer Grund, der genannt wird, ist, dass den Kindern woanders (z.B. in der KiTa) schon genug vorgelesen wird. Viele dieser Haushalte besitzen zudem nur wenige Kinderbücher. Außerdem geben etliche dieser Eltern an, keine Lust zum Vorlesen zu haben, da sie glauben sie müssten dabei schau­spielern und/oder ihre Kinder zum Zuhören zwingen. Rund ein Drittel gibt an, dass das Kind nicht vorgelesen bekommen möchte. 

Ich kann nur hoffen, dass immer mehr Eltern die Vorteile für sich und ihre Kinder erkennen und ganz viel vorlesen!

Wie steht ihr eigentlich zum Vorlesen? Habt ihr schöne Erinnerungen daran? Aus eurer eigenen Kindheit oder mit euren Kinder? Oder stehen euch Alltag oder andere Gründe hier leider im Weg? 

Ich bin gespannt auf eure Geschichte zum Thema Vorlesen! 

 

Das Gewinnspiel wird am 24.04.2021 ausgelost.

Bitte beachtet auch die dort angegebenen Teilnahmebedingungen.

2 Comments

  • Rosi 23. April 2021 at 10:33

    Habe meinen Kindern vorgelesen. Heute würde ich dies besser machen.
    Meine Tochter hat zum Lesen gefunden.

  • Ute Maria 23. April 2021 at 21:48

    Ich habe meiner Tochter täglich und als Gutenachtgeschichte Märchen oder andere Geschichten vorgelesen. Am liebsten haben wir Gedichte gelesen, wo wir mitreimen und Wörter erfinden konnten. Und diese Liebe für Lyrik ist bis heute geblieben.

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