Blogtour zu „Das Juwel“

23. Mai 2021

 

Heute macht die Blogtour zum Erscheinen von “Das Juwel”, dem sechsten Band der “Forbidden Artefacts”-Reihe von Frauke Besteman, bei mir Halt. Das Thema heute wird “Ausgrabungen ägyptischer Grabstätten” sein.
Filme zu diesem Thema, wie z.B. “Indiana Jones”,  haben mich schon immer fasziniert. Mit den historischen Fakten dazu habe ich mich bisher allerdings noch nicht beschäftigt. Das war völlig neues Terrain für mich. Ich hoffe ich kann euch dennoch ein paar interessante Fakten vermitteln.

Wie ist das bei euch, übt das antike Ägypten auch eine gewisse Faszination auf euch aus? Oder lässt es euch eher kalt?

 

Beginn der Ausgrabungen

Quelle Wikipedia

Als einer der ersten begann Giovanni Battista Belzoni (1778 bis 1823) mit großen Ausgrabungen in Ägypten. Eigentlich sollte er dort die Archimedische Schraube als Bewässerungsmethode einführen. Doch er war vor Ort so von den Altertümern fasziniert, dass er gemeinsam mit dem Briten Henry Salt (1780 bis 1827) verschiedene Ausgrabungen durchführte, insbesondere in Theben. 
Dort öffneten und erforschten sie auch zahlreiche Pharaonengräber, welche allerdings bereits schon lange von Grabräubern ausgeraubt worden waren. 
Belzonis Methoden der Ausgrabung waren eher zweifelhaft. Er ließ seine Arbeiter oft mit Sprengstoff und groben Werkzeugen ans Werk gehen, was an manchen Bauten leider zu Zerstörungen führte.
Ein großer Schritt in die seriöse archäologische Erforschung Ägyptens wurde unter Karl Richard Lepsius (1810 bis 1884) vollzogen. Der preußische Gelehrte wurde in den Jahren 1842 bis 1846 vom preußischen König Friedrich Wilhelm IV. zu einer großen Expedition nach Ägypten ausgesandt. 
Sir Flinders Petrie (1853 bis 1942), setzte dann neue Standards in den Ausgrabungsmethoden.
(Quelle Ägypten-Online)

 

Neuere Entdeckungen

Bild von Nadine Doerlé auf Pixabay

Im April diesen Jahres gab das ägyptische Ministerium für Tourismus und Altertümer bekannt das In der Nähe von Luxor (etwa 5 km nordwestlich) bei Ausgrabungen Ende 2020 eine 3000 Jahre alte Stadt entdeckt wurde. 
Aton war eine altägyptische Stadt am Westufer des Nils. Benannt nach dem ägyptischen Sonnengott Aton.
(Quelle Wikipedia)

„Die Entdeckung dieser verlorenen Stadt ist die zweitwichtigste archäologische Entdeckung seit dem Grab von Tutanchamun“, sagte die Professorin für Ägyptologie an der Johns Hopkins Universität in den USA, Betsy Bryan. (Das Grab des Pharaos war 1922 entdeckt worden.) Die Ausgrabung hatte eigentlich das Ziel den Totentempel von Tutanchamun zu finden.

In letzter Zeit hatte Ägypten mehrere solcher Entdeckungen verkündet. So wurden im Februar Überreste einer Brauerei bei Ausgrabungen im Nildelta gefunden. Und im Januar hatten Archäologen in der Totenstadt Sakkara bei Kairo einen Totentempel und 50 weitere Sarkophage gefunden.
Natürlich sollen solche Meldungen auch die angeschlagene Tourismusbranche in Ägypten beleben. Denn während der Corona-Pandemie hat diese, für die Wirtschaft extrem wichtige Branche, stark gelitten.
(Quelle tagesschau.de)

Ich bin dennoch überrascht, wie viel es auch heute noch aus der Zeit des antiken Ägyptens zu entdecken gibt.
Würdet ihr eine Reise nach Ägypten machen, um euch solch eine Entdeckung anzuschauen?

 

Morgen geht es dann bei Buchstabensalat by Yovonne mit einen Schnipsel-Tag weiter.

 

Informationen zum Buch:


Taschenbuch: 349 Seiten
Verlag: Besteman VV
ASIN: B08VDT4CVR
Preis: 13,99 €
Preis ebook: 4,99 €
Kindle Unlimited: ja

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