Skurriler Charme trifft Tiefgang: Ein Cosy Crime, der unter die Haut geht!
Buchrezension / 3. Mai 2026

Titel: Erntedank in Vertikow Autor*in: Frank Friedrichs Coverdesign: Giessel Design Verlag: Drachenmond Genre: Cosy Crime Erscheinungsjahr: 2025 gelesen: 04/2026 Kurzbeschreibung: Mecklenburgische Idylle. Ein Mord. Und ein Rollstuhlfahrer als einziger Zeuge. »Erntedank in Vertikow« ist Peer Wesendonks erster Fall. Nach einem Motorradunfall sitzt Peer Wesendonk im Rollstuhl, mit seinem Job als Organist in Vertikow ist es vorbei. Ohne Aufgabe fühlt er sich nutzlos. Dann wird er Zeuge, wie die alte Frau Kuhn totgefahren wird – mit voller Absicht, da ist er sich sicher. Niemand glaubt ihm, Frau und Freunde warnen, er könnte mit seiner Theorie Unfrieden im Dorf stiften. Aber für Peer steht fest: Er muss den Mörder finden. Ob er der Rolle als Detektiv gewachsen ist? Meinung: Bei diesem Buch habe ich genau das bekommen, was ich mir erhofft hatte: einen herrlich skurrilen Detektiv, einen etwas eigenwilligen Kriminalfall und eine Dorfgemeinschaft, hinter deren Fassade sich tiefe Abgründe auftun. Obwohl Peer als „Wessi“ im Dorf noch immer als Außenseiter gilt, wird er nach seinem Unfall und der Reha von seinen Freunden mit rührender Fürsorge empfangen. Dass er selbst das (noch) nicht so ganz annehmen kann, macht die Dynamik besonders spannend. Überhaupt war das Zwischenmenschliche für mich das absolute Highlight der Geschichte:…