Die Abenteuer für die Hyperion beginnen

3. Juli 2017

Nachdem mich schon “Das Erbe der Macht” und “M.O.R.D.s Team” von Andreas Suchanek in den Bann gezogen haben, beschloss ich nun auch mit “Heliosphere 2265” zu beginnen. Auch hierbei handelt es sich um eine monatlich erscheinende ebook Serie, die regelmäßig auch als Hardcover Sammelband erscheint. Dieses Hardcover umfasst die Bände 1-4.

Inhalt:
Jaden Cross, ein als Held gefeierter Offizier, bekommt das Kommando über das neueste Raumschiff der Solaren Union. Technisch auf dem neuesten Stand und ausgestattet mit einem völlig neuartigen Antrieb ist es das Flaggschiff der Flotte. Entsprechen hoch sind die Erwartungen in den Captain und seine Crew.
Doch schon die erste, eigentlich einfache, Bergungsmission, führt die Crew der Hyperion in ein gefährliches Abenteuer, bei dem der Captain eine schwere Entscheidung treffen muss.

Meinung:
Ich mag Andraes Suchaneks Art zu schreiben. Ein großes Geheimnis, das sich in seinem Ausmaß erst nach und nach auftut, wird gekonnt Stück für Stück aufgelöst. Man erfährt zwar ständig neues und ist aber doch von den Wendungen, welche die Geschichte nimmt, immer wieder überrascht. Das hält die Spannung dauerhaft schön hoch.
Der Einstieg ins Buch hat mich erstmal direkt an eine geliebte Serie meiner Kindheit erinnert: “Raumschiff Enterprise”. Dieses Buch ist wie die Fernsehserie (gepaart mit etwas Denver Clan) zum Lesen. Mir gefällt es!
Auch in der Crew gibt es meines Erachtens diverse Parallelen zur Enterprise Crew, so habe ich Alpha 365 direkt ins Herz geschlossen, da er mich so sehr an Data erinnert, obwohl er ein Mensch ist.
Allerdings spielen in diesem Buch neben den Konflikten mit fremden Welten auch politische Verstrickungen und Intrigen eine große Rolle. Das war zunächst etwas überraschend für mich, macht das Buch aber umso spannender!
Für manch einen, der nicht ganz so technikaffin ist, sind vor allem zu Beginn des Buches etwas viele technische Details enthalten, mir wiederum haben sie gut gefallen. Als störend empfand ich nur, dass viele technische Fakten ständig wiederholt wurden, die Geschwindigkeit im Interlink-Flug (6200-fache Lichtgeschwindigkeit), die Geschwindigkeit beim Austritt aus diesem (0,45 LG), die Bremsleistung (3200 m/s²), … In der zweiten Hälfte des Buches wurde darauf zum Glück bereits verzichtet.
Das Buch endet in einer sehr unsicheren, instabilen Situation und ich bin nun gespannt wie es für die Crew der Hyperion und die gesamte Solare Union weiter gehen wird.

Fazit:
Für SiFi-Fans, im speziellen Liebhaber von “Raumschiff Enterprise” o.ä., absolut empfehlenswert.
Und auch Freunde politischer Intrigen kommen auf ihre Kosten.

Bewertung: 4 Sterne

Bildquelle und weitere Infos.

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