Für mich leider nicht das Richtige

25. Dezember 2016


Auf dieses Buch bin ich mal wieder über #Vorablesen aufmerksam geworden und da es sehr interessant klang habe ich es als Wunschbuch erstanden.

Nach seinem Erfolg mit „Vegan for fit“ der 30-Tage-Challenge zur Gewichtsreduktion und Ernährungsumstellung, verspricht Attila Hildmann mit „Vegan for fit 2“ dass es möglich sein soll bis zu 4 kg in 7 Tagen ab zu nehmen.

Aufbau:
Der einleitende Theorie-Teil beschränkt sich auf ca. 20 Seiten und erläutert die Idee der 7-Tage-Challenge und wozu detoxen und intermittierendes Fasten gut sind.
Es wird auf den Mengenrechner im Internet verwiesen, mit dem die exakte Portionsgröße ermittelt werden kann, und dann geht es auch schon mit den Rezepten für die 7 Tage los. Jeder Tag startet mit einigen motivierenden Sätzen, die einen einstimmen und zum durchhalten animieren sollen.
Am Ende wird noch kurz das Thema Trinken behandelt, es folgen die Übungen des „Vegan for fit“ Parcours, eine Anleitung zum meditieren und „Last but not least“ einige Argumente für ein veganes Leben.

Meinung:
Da ich seit 20 Jahren Vegetarierin bin fand ich die Idee einer veganen Crash-Diät um ein paar lästige Pfunde los zu werden sehr interessant.
Doch schon das Lesen der ersten einleitenden Kapitel klingt immer wieder sehr nach Eigenwerbung, womit ich wenig anfangen kann.
Im Klappentext werden bis zu 4 kg Abnahme in 7 Tagen versprochen, was mir von Anfang an etwas viel erschien, aber im Kapitel über die Ergebnisse der Testgruppe wird deutlich, dass es im Schnitt nur 2,4 kg waren, da wurde das Ganze also doch etwas schön geredet.
Grundsätzlich hat mir gut gefallen, dass sich die Theorie auf recht wenige Seiten beschränkt und die Rezepte im Vordergrund stehen, doch ein wenig mehr Anleitung hätte ich mir doch gewünscht, sei es bei der Vorbereitung auf die 7 Tage oder den Sportübungen. Auch empfand ich es als ungünstig, dass das Kapitel über das Trinken erst am Ende behandelt wird, ich habe es erst am zweiten Tag entdeckt und wusste bis dahin nicht recht welche Getränke in Ordnung sind und welche nicht.
Gut gefallen hat mir wiederum, dass es für jeden Tag 2 Varianten gibt, so kann man wählen welche einem eher zusagt oder die Challenge auf 14 Tage ausweiten. Ich habe die 7-Tage-Challenge allerdings bereits nach 3 Tagen abgebrochen, da mir, entgegen der Aussage im Buch, die Zutaten für die Rezepte einfach zu teuer waren, das lag zum einen an den doch nicht wenigen „besonderen“ Zutaten und daran, dass vieles im Winter einfach keine Saison hat. Hier wären Alternativen je nach Jahreszeit hilfreich gewesen.
Außerdem waren die Rezepte, die mir persönlich durchaus geschmeckt haben, nicht kindertauglich und somit für mich nicht geeignet. 1 kg habe ich in dieser Zeit abgenommen, als Crash-Diät ist die 7-Tage-Challenge also durchaus geeignet, aber für mich im Familienalltag nicht umsetzbar.
Das intermittierende Fasten und das Sportprogramm machen die Diät effektiv und verhindern einen ungewollten Muskelabbau, zusammen mit der Meditation wird das ganze zu einem ganzheitlichen Gesamtpaket.

Fazit:
Sicher eine effektive Crash-Diät, die allerdings nicht familientauglich und recht teuer ist. Durch die Kürze ist eine dauerhafte Ernährungsumstellung eher unwahrscheinlich.

Bewertung: 3 Sterne

Bildquelle und weitere Infos.

Und hier das Frühstück von Tag 1:

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