Ermittlungen in einem Mordfall, der 30 Jahre zurückliegt

21. Februar 2017

Ich durfte diese Buch im Rahmen einer lovelybooks Leserunde lesen. Es ist der erste Hardcover-Sammelband, einer monatlich erscheinenden eBook-Krimi-Serie. Da die Bände auf einander aufbauen und sich ein Fall (hier: Marietta King) über mehrere Bände zieht, empfiehlt es sich die Reihe von vorn zu beginnen.

Inhalt:
Mason wird eines Drogenverbrechens beschuldigt, das er nicht begangen hat. Bei dem Versuch mit seinem Kumpel Randy den Drahtzieher zu finden, stoßen sie zufällig auf Olivia und Danielle. Obwohl grundverschieden beschließen die vier der Sache gemeinsam auf den Grund zu gehen und stoßen dabei auf einen ungeklärten Mordfall von vor 30 Jahren. Haben die Ereignisse von damals irgendetwas mit den Vorfällen heute  zu tun?

Meinung:
Ein Buch, drei Bände, drei Autoren und doch wirkt alles wie aus einem Guss. Hätte ich es nicht gewusst wäre mir vermutlich gar nicht aufgefallen, dass es verschiedene Autoren sind. Wenn man dann allerdings darauf achtet kann man doch feine Unterschiede im Schreibstil erkennen, die jedoch eher ein Gewinn für das Buch sind. Insgesamt hat mit der Schreibstil aller drei Autoren sehr gut gefallen, das Buch war fesselnd und zügig zu lesen. Zunächst war ich überrascht, dass die vier Protagonisten nicht schon ewig Freunde sind, sondern erst in diesem Buch zusammen finden. Aber so wie die vier sich erst gegenseitig kennen lernen, hat dadurch auch der Leser die Möglichkeit die vier ausgiebig kennen zu lernen, das gefällt mir sehr gut. Auch die wahrlich grundverschiedenen Charaktere sind klasse, die dadurch entstehenden „Spannungen“ machen viel Spaß beim Lesen.  In jedem der drei Bände gibt es einen „kleineren“ Fall, der mehr oder weniger aufgeklärt bzw. geklärt wird, nichts desto trotz scheinen alle irgendwie mit dem großen Fall „Marietta King“ zusammen zu hängen. Die Art und Weise wie hier die verschiedenen (Handlungs-)Fäden verwoben werden und (hoffentlich) am Ende ein sauberes, schlüssiges Netz ergeben, finde ich genial. Einziges klitzekleines Manko ist (wie auch schon beim „Erbe der M;acht“ HC1) der feste Buchrücken, der das Lesen in der Mitte des Buches etwas schwierig macht. Ansonsten wirkt das Buch sehr hochwertig und das Cover, das bereits Hinweise auf drei der Protagonisten gibt, gefällt mir auch sehr gut. Auch wenn ich selbst dem Jugendalter schon etwas entwachsen bin, und sehr viel Freude mit diesem Buch hatte, würde ich es eher als Jugend-Krimi bezeichnen.

Fazit:
Von mir gibt es eine klare Leseempfehlung für jeden, der einen Jugend-Krimi auch gerne mal als Fortsetzungsreihe lesen möchte.

Bewertung: 4 Sterne

Bildquelle und weitere Infos.

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